Donnerstag, 9. März 2017

Mein neues Hobby ...


Ich hatte versprochen, ich zeig noch ein paar Dinge, die in letzter Zeit entstanden sind.
Und schwups ist schon wieder mindestens ein Monat rum. Ähäm ... ja ...

Aber wenn man den ganzen Tag am PC sitzt, ist es abends so unfassbar schwer, sich nochmal an den eigenen PC zu quälen, um zu bloggen.
Das muss jetzt als Entschuldigung einfach mal reichen! Gell? :)
Ich hab dafür auch gar keine Zeit, denn mein neues Hobby ist, unsere Autoren zu benähen bzw. ihre neugeborenen Kinder. (Mensch, die kommen aber auch gerade in Scharen.)

Irgendeine Redakteurin kam irgendwann einmal auf die Idee:
Figur aus dem Buch aufs Shirt – fertig ist das perfekte Geburtsgeschenk!?!?!
Klar, mach ich gern!

Und so wurden aus einem Shirt mittlerweile schon einige Kleider und Hosen.
Klar, mach ich immer noch gern! (Dürfte aber mal wieder etwas ruhiger werden – so zwischendurch – zum Erholen.)










Das mache ich also nachts.
Man könnte auch schlafen, aber das ist ja langweilig. :)

Und irgendwer flötete: Da ist schon wieder was im Anmarsch.
Klar, mach ich gern! :)

Schnitte:
Retrolatzkleid von huhuuhu
Strampelhose von klimperklein
Applikationsvorlagen:
Zebra Franz und Niko mit Hugo aus Lehrwerken des Ernst Klett Verlages

*Diese Kleidung wurde für nichtkommerzielle Zwecke angefertigt.*

Mittwoch, 25. Januar 2017

Im Winter stricke ich lieber ...

... und so kommt es, dass ich im neuen Jahr noch nicht einmal an der Nähmaschine saß.
Stattdessen stricke ich immer irgend etwas vor mich hin. Manches wird fertig, anderes bleibt liegen, wieder anderes trenne ich auf und schmeiße die Wolle gepflegt genervt in die Ecke.

Als es so kalt wurde, stellte sich heraus, dass der Kleine gar keine Handschuhe hat, zumindest keine, die er tragen wollte. Nun ja...
Und so kam es, dass wieder einmal alle aktuellen Strickprojekte liegenblieben und ich ein bisschen rumprobiert habe. Fausthandschühchen sollten es sein, denn Fingerhandschuhe werden total verweigert.




Irgendwann einmal hatte ich solche Igelhandschuhe hier gesehen und nun endlich ausprobiert und angepasst (Bündchen z.B. waren ein Muss).




Für die Igelstachel sind aller zwei Reihen einzelne Maschen durch eine gehäkelte Luftmaschenkette verlängert. Wer sich das nur ausgedacht hat – fetzt!
Jedenfalls liebt mein Sohn seine Igel und das freut mich wirklich sehr!

Und für die ganz kalten Tage habe ich mit bisher ungeliebten Wollresten experimentiert. (Im Nachhinein frage ich mich, warum diese fantastischen Farben so lange auf ihre Bestimmung warten mussten.)



Die Sterne sind nachträglich mit Maschenstich (heißt der so?) aufgestickt. So hat man während des Strickens kein Gewusel mit den unterschiedlichen Farben :)

Und zum Schluss wurden wieder andere Reste zu einer Mütze – mit einem Stern nach gleichem Prinzip wie bei den Handschuhen ...

Und jetzt sitze ich an weiteren 3-4 Strickereien parallel und nix wird fertig.
Aber die Hauptsache ist, ich bin beschäftigt! :)

Zum Nähen werde ich mich demnächst auch mal wieder zwingen. Denn jetzt habe ich mir endlich die langersehnte Coverstitch selbst geschenkt und erst ein Teil ist damit entstanden. Puh!

Ganz liebe Grüße von

aennie


Montag, 9. Januar 2017

Im Adventskalender meines Sohnes ...


Der Blog ist ganz verwaist ... Das tut mir leid ...
Leider lässt man sich so schnell anstecken von den schnelllebigeren Plattformen wie Facebook und Instagram. Dort kann man unmittelbarer mal schnell ein Foto vom derzeitigen Projekt hochladen und dann ungestört und ohne großen Aufwand weiterarbeiten. Aber das ist ja nicht Sinn der Sache und somit gelobe ich Besserung!

Viel ist entstanden in letzter Zeit, auch wenn entweder ich oder die Kinder gefühlt am laufenden Band krank waren und sind. Nicht alles ist wirklich sehens- und nennenswert, aber ein paar Sachen werde ich so nach und nach noch hier vorstellen.
Heute möchte ich euch zeigen, was mein Sohn 2016 in seinem im Jahr davor genähten Adventskalender hatte:

Eine Woche vor dem ersten Dezember – also wie immer megazeitig – kam mir DIE zündende Idee für den Kalender. Seit vielen, vielen Monaten schon baute mein Sohn mit seinen Autos Straßen durch Wohnzimmer und Küche, um den Teppich herum, unter dem Tisch entlang, direkt vor der Tür, so dass man diese nicht mehr aufbekam, ...
Die Straßen waren lange Schlangen aus allen vorhandenen Autos – auch schön, aber vielleicht nicht wirklich spannend (auch für mich nicht, die immer als Autoaussuch- und hinreicherin mitarbeiten musste).
Eine richtige Straße musste her. Klar gibt es dafür auch fertige Sets, aber Selbermachen ist für mich doch am schönsten. Zudem kann man ganz spontan, je nach Wunsch des Kindes, neue Details dazubasteln und so die Strecke immer mehr erweitern:





Gebastelt sind die Teile aus 3mm dickem Filz, bemalt mit Stoffmalfarbe.
Jeden Tag fand mein Sohn im Kalender nun einen "Straßengutschein", den er gegen ein Straßenteil einlösen konnte. So gab es ...

Kurven und Geraden:



Kreuzungen:


(Der Nikolaus brachte noch eine Ampel.)



eine Verkehrsinsel:



eine Bushaltestelle:






einen Fußgängerüberweg:



eine T-Kreuzung:




einen Parkplatz:




und eine Baustelle:





Jetzt fehlen leider noch ein paar Kurven und Kreuzungen, damit die Strecken noch abwechslungsreicher gelegt werden können. Und unter die Filzplatten werde ich noch etwas Latex pinseln, damit die Teile auf dem Boden nicht so leicht wegrutschen.

Die Bastelei hat mir unglaublich viel Spaß gemacht und das Kind reiht nun nicht mehr einfach Autos auf, sondern baut richtige Straßen (und lernt nebenbei schon ein bisschen die Verkehrsregeln kennen).

Ganz liebe Grüße und noch ein gesundes, gückliches neues Jahr!

aennie


Mittwoch, 16. November 2016

Grau in grau ...

Ich brauche mal andere Farben, stelle ich fest. Allerdings zu meiner Entschuldigung: Das eine Grau glänzt silber – das ist neu an mir und fast schon ne neue Farbe :)

Ein Jäckchen ...












ein Shirtchen ...



und fertig ist mein RUMS-Beitrag, der so gar nicht zum nasskalten Wetter passt.
Denn Jäckchen zu dünn, Ärmelchen an Shirtchen zu kurz, dennoch bin ich ganz zufrieden.
Das zeigt zwar mein Gesichtsausdruck nicht her, ist aber so.

Schnitte:
MAneela von kibadoo
Roya von Petit et Jolie
Stoffe:
wasserabweisender Jackenstoff von bonnybee
Futterstoff und Bündchen aus dem örtlichen Stoffladen
Baumwolljersey von Stoff und Stil


Ganz liebe Grüße von

aennie


Donnerstag, 27. Oktober 2016

Eigentlich wollte ich schon letzte Woche ...


Tja... da bin ich mal wieder.
Es klappt gerade nicht so mit dem Nähen und Bloggen.
Ich bin so unfassbar müde ... Zu müde zum Nähen, zu müde zum Bloggen, zu müde zu allem ... (etwas ungewohnt für mich).
Und dann hatte ich es letzte Woche doch tatsächlich geschafft, meinen Stoffmarktfund in ein Bomberjäckchen zu verwandeln und plup ... überkam mich wieder diese schnöde Lustlosigkeit.
Pah... ich muss da raus! Sofort! Es ist unerträglich!

Naja. Ich zeig es jetzt einfach mal – das Jäckchen, auch wenn die Bilder wahrlich nicht die besten sind. Aber RUMS ist RUMS, und da möchte ich doch endlich mal wieder mitmachen.

Dieses farblich etwas undefinierbare Kunstlederdingsbumszeugs fand ich auf dem letzten Stoffmarkt. Es hing da an einem recht wenig sortierten Stand lustlos von oben herab und klatschte mir quasi ins Gesicht. Diese Stände sind mir übrigens die liebsten: weniger farbenfroh, weniger quietschig, die Stoffe schreien mir nicht gleich den Namen ihrer Designer zu, dafür liegen da aber welche, die ich gar nicht benennen und definieren kann. Ich fummle sie an und finde immer etwas, was im Kopf schon ein fertiges Kleidungsstück ist.
Dieses Mal also Kunstlederdingsbumszeugs in Knautscheoptik. Fand ich megagut!








Den Schnitt hab ich noch am Stoffmarkttag gekauft, den Futterstoff wenig später bei Bonny-Bee  (und eigentlich auch noch einen Außenstoff für ein weiteres Jäckchen, aber das gibt es natürlich noch lange nicht, weil ich bin ja so ... genau ... müde ... Aber inmeiner Vorstellung hat es ein quietscheoranges Steppfutter).





Aber irgendwann bin ich dann auch mal wieder hellwach! Und dann geht es weiter hier und im Nähzimmer!
Ganz bestimmt :)

Schnitt:
Maneela von kibadoo

Ganz liebe Grüße von

aennie



Dienstag, 27. September 2016

MAMA – endlich bist du da!


So ertönte es letzte Woche freudestrahlend von oben, als ich nach einem sehr langen Arbeitstag endlich nach Hause kam.
Na hui, was ist denn das für eine Riesenfreude, dachte ich mir, ließ Alles stehen und liegen und eilte zum Gute-Nacht-sagen schnell an das Bett des Großen.

Oben angekommen, stellte sich heraus, woher die Freude kam:
Ich: freudestrahlendes Ins-Zimmer-treten und auf innige Umarmung hoffend
Er: "Mama! Häkelst du mir den Marshmallow man?" (strahlende, erwartungsvolle Augen)
Ich: (enttäuschtes Auf’s-Bett-fallen-lassen) "Häh? Wer soll das sein?"
Er: "Na, der Marshmallow man aus Ghostbusters!" (blinkerblinker)
Ich: "Aha!" (großes Fragezeichen über dem Kopf schwebend)
Er: "Och bitte! Heute Abend?" (noch strahlendere Augen)
Ich: "..."
Frei nach einem älteren Zitat von ihm auf meine Frage, ob er mich nicht auch mal zeichnen könnte – "Mama, ein Künstler kann eben auch nicht alles zeichnen!" – versuchte ich mich rauszuwinden: "Den kenne ich doch gar nicht! Ich kann auch nicht zaubern! Muss das sein?"

Alles Bärmeln war jedoch zwecklos, denn schon wurde das Ipad gezückt und Bilder vom besagten dicken, weißen Herrn herausgesucht. Und ich ... saß dann noch den ganzen Abend auf der Couch und suchte nach Bildern und Anleitungen, in der Hoffnung, irgend etwas zu finden. Zwar fand ich tatsächlich eine Anleitung (also bin nicht nur ich so bekloppt), aber die gefiel mir nicht so richtig bzw. hätte ich die kaufen müssen. Ich kapitulierte und ging ... passende Wolle suchen.

Am darauffolgenden Wochenende saßen dann Sohn und Mutter abends in aller Eintracht auf dem Sofa und schauten zwei Teile Ghostbusters (Wie herrlich harmlos und dümmlich waren denn die Filme in den 80ern?! Da passiert ja quasi nix! War das echt so ein großer Kinohit? Ich kann es nicht fassen!).
Während ich also häkelte, fluchte, auftrennte, von Neuem begann, ..., zeichnete er mir den Marshmallowman noch einmal in aller Genauigkeit auf – als Häkelvorlage, wie er sagte.

Da häkelte ich nun und fragte die ganze Zeit: "In dem Film gibt’s doch gar nicht so ein Vieh! Wo ist es denn?"
Er: "Gleich... gleich ... gleich..."
Nach einer Stunde gähnend schnödem Film dann endlich DER Moment: Auftritt Marshmallow man! 
Das Kind schrie: "Da!"
Mir stockte der Atem: "Aha!"
Und weg war er.
Fassungslosigkeit machte sich in mir breit: "WAS? Für diesen halbminütigen Auftritt häkel ich mir hier stundenlang die Finger wund?"
Er: "??!!!!!"

Das Ende der Geschicht: Der Marshmallow man ist fertig!






Dank Schweizer Franken in den Füßen kann er sich sogar auf den Beinen halten.







Gestern dann die Frage:
"Mama! Häkelst du mir Slimer? Er soll auch nur 1cm groß werden!"

Ich sag nur: "Stay puft!"

(Nähen kann ich also leider nicht mehr, obwohl die Nähmaschine seit 2 Wochen wieder da ist. Ist klar, ne?)


Ganz liebe Grüße von

aennie


Dienstag, 30. August 2016

Und der ging jetzt schneller als gedacht :)


Und gleich noch ein Schal, an dem ich im Gegensatz zu den Katzenaugen nur 2 Abende gebastelt habe :) Was für eine Erholung! Und was für ein schnelles Erfolgserlebnis!

Aber auch bei diesem habe ich ein Problem:
Macht sich irgendwie doof bei 34 Grad im Schatten :D
Aber das ist ein Problem, das sich ja sicherlich recht bald erledigen wird.















Die Anleitung hatte ich im letzten Jahr auf Pinterest entdeckt und mir für ganz bald vorgenommen. Jetzt, so ganz ohne Nähmaschine, fand ich, ist "ganz bald" :) So hat es zumindest nur fast ein Jahr gedauert mit der Umsetzung.


Das Loopchen hab ich aber auch schon wieder ausgezogen und weggepackt. Das hält man ja nicht aus ...

Anleitung:
kostenlos auf dem Blog von wollplatz.de
Wolle:
Katia Alaska in dunkel- und hellgrau, 3 und 2 Knäule, gehäkelt mit Nadelstärke 9



Ganz liebe Grüße von

aennie


Freitag, 26. August 2016

Was man eben so macht ...


Ups, der letzte Blogeintrag liegt schon einige Zeit zurück. Ja im Juli ... da konnte ich noch nähen.

Warum es hier so still geworden ist, liegt daran, dass ich nicht mehr nähen kann – zumindest seit einem Monat schon und wahrscheinlich noch einen Monat lang.
Der Grund: Ich habe mich nach 8 Jahren endlich dazu durchringen können, meine Maschine einer Wartung zu unterziehen. Zu unsauber war mittlerweile das Stichbild, und die Geräusche beim Nähen klangen auch nicht mehr wie in Anfangszeiten.
Nur ... hier wollte keiner der Serviceanlaufstellen meine Maschine annehmen. Ein Laden hat sie dann endlich genommen. Und nun ist sie nach längerer Wartezeit auf eine Transportbox in Kaiserslautern angekommen, wird dort generalüberholt und findet dann hoffentlich den Weg zurück zu mir. Ich habe Hoffnung.

Was macht man also ohne Nähmaschine?
Ich bin ein unruhiger Geist und muss abends, wenn die Kinder im Bett sind, immer irgend etwas machen. Reines Couching ist nix für mich ...
Man räumt also nach gefühlten Jahrzehnten endlich mal das Nähzimmer auf – ich habe es komplett umgekrempelt, neu sortiert, von vielen, vielen Stoffen befreit, gewienert, geputzt.
Kaputte Plüschtiere warteten zusammen mit ihren Besitzern schon lange auf eine Reparatur – ebenfalls erledigt.
Und dann sitzt man da, wie auf Entzug. Fernsehprogramm: doof; Mann beim Playstationspiel zugucken: doof; leere Nähmaschinenhaube im Nähzimmer anglotzen: auch doof.

Zeit für ein Projekt, das ich schon als mein "Lebensprojekt" bezeichnet habe, weil ich dachte, das schaffe ich nie :)

Angefangen im Februar, habe ich es in den letzten Wochen mit vielen Müdigkeitskämpfen und Motivationsausfällen dann doch noch vor meinem Ableben geschafft – den 5th Anniversary Scarf von kalinumba:






Keine Ahnung, warum ich plötzlich auf die Idee kam, die Doubleface-Stricktechnik auszuprobieren.
Und noch viel schlimmer: Wie bin ich darauf gekommen, diese Technik an einem 578-Reihen-und-2x100-Maschen-Projekt auf einer Länge von 1,76m auszuprobieren? Hahaha. Bekloppt!

Jedenfalls hab ich nun seit Februar immer mal wieder und zum Schluss sehr intensiv die Nächte genutzt, um schön brav Pixelchen für Pixelchen abzuzählen und doppelt abzustricken. Das macht Laune, das entspannt, das ist Meditation und Yoga in einem! Yeah! :)

Nun ... die Vorderseite seht ihr oben. Die Rückseite, die ebenfalls in rechten Maschen erscheint, ist in umgekehrten Farben:







Das Beste zum Schluss ist meine Frage:
Was mache ich bloß damit? Es ist ein Monstrum am Hals und so der Knüpfteppich-an-der-Wand-Typ bin ich auch nicht. :)
Ich sage mir eins: Hauptsache stolz drauf!
Im Moment liegt er immer mal wieder im Wohnzimmer auf dem Teppich und wird von mir angeglotzt. Was später damit passiert ... wir werden sehen :)

Vorlage:
5th Anniversary scarf von kalinumba (Anja Belle) via etsy
Wolle:
Bremont Chiara Sport (100% superwashed merino wool), gestrickt mit Nadelstärke 3,5 (da ich sehr fest stricke)


Ganz liebe Grüße von

aennie


Samstag, 16. Juli 2016

Im Zoo hängengeblieben!


Seit dem damaligen Probenähen zu mialunas ebook Jace habe ich mir vorgenommen, dass noch viele Jacken nach diesem tollen Schnitt folgen sollen. Aber bei der einen Jacke für meinen Großen blieb es dann leider bisher. :( Hier ist sie ... aus Feincord in .... ähm ... Grau und Senfgelb (haha – das fällt mir ja jetzt erst auf!).








Boah, ist das lange her ...



Als ich sie dann vor dem Urlaub im Schrank des Kleinen fand, in dem ich die Sachen aufbewahre, die vom Großen aussortiert und noch für gut befunden wurden, fiel mir das Vorhaben wieder ein:
JACE, wie konnte ich sie nur vergessen? Jetzt muss es endlich sein!

Elbpudels Nashorn und Marias Jace waren dann in einer schlaflosen Nacht in meinem Kopf das perfekte Paar für eine Jacke in Grau und Senfgelb ...









Den Stoff habe ich im Urlaub bei Mira – kleine Naht ganz groß gekauft und konnte es dann kaum erwarten, meinen Maschinchen wieder näher zu sein.
Der Sweat von Swafing ist so wunderbar weich, dass ich auf die im ebook vorgesehene Innenjacke verzichtet und stattdessen einen Beleg à la klimperklein gebastelt habe. So ist sie die perfekte Jacke für das derzeitige Fast-schon-Herbstwetter.







Einmal im Grau-Senf-Wahn gab es noch ein elbpudel-Schimpansen-Shirt nach einem Schnitt aus der Ottobre 3/2011 dazu - mit extra großem Ausschnitt (was daran liegt, dass ich mir nie merken kann, ob der Schnitt im Original mit oder ohne Streifenversäuberung vorgesehen ist und demzufolge beim von mir bevorzugten Bündchen mit oder ohne Nahtzugabe zugeschnitten werden muss. Da der Kleine aber einen ziemlich großen Kopf hat, ist das hier sogar von Vorteil und sieht aus, wie gewollt - ist es natürlich auch! :) ).








Als ich Miras Laden zusammen mit meinem kleinen Sohn in Rostock besuchte, war das übrigens eine Stoffladen-Premiere für ihn. Ich habe ihn tatsächlich noch nie mitgenommen (höchstens vielleicht als Baby im Tragetuch, aber nie als Kleinkind). Ich konnte mir bisher nicht vorstellen, dass er auf die Gefühlsausbrüche beim Anblick höchst begehrenswerter Stoffe und hektische Rechnerei (ob man sich einen erneuten Stoffkauf in diesem Monat überhaupt noch leisten kann) seiner Mutter wirklich Bock hat.
Er durfte sich natürlich einen Stoff aussuchen. Seine Wahl fiel auf diesen hier:









Mama sagt: "... ähm, Muster halt ..." Und tatsächlich war es für mich ein komisches Gefühl, so viel bunt und Muster zu vernähen. Meinem Sohn zuliebe sollte ich das aber wohl doch öfter mal in Betracht ziehen :) Ich finde diesen Autostoff übrigens sogar süß :)

Ganz liebe Grüße von

aennie


Montag, 11. Juli 2016

Der Zoo ist fertig!


Nach einem wettertechnisch sehr durchwachsenen Urlaub melde ich mich nun auf meinem Blog zurück – nicht hundertprozentig erholt, nicht braun gebrannt, immer noch sonnenhungrig, alle Kollegen beneidend, die den Urlaub noch vor sich haben, dafür aber froh, die Nähmaschinen wieder in Reichweite zu haben, falls ich doch den Nähjieper bekommen sollte :)

Während meines Urlaubs wurden elbpudels Zoobewohner, auf die ich in meinem letzten Post aufmerksam gemacht habe, kräftig getestet, so dass ich froh war, schon vorgearbeitet zu haben, ehe ich untätig in den Urlaub verschwand.
So kann ich nämlich [fast] pünktlich mit Erscheinen der kostenlosen Appli- und Plottvorlagen doch noch einige monochrome Beispiel-Tierchen zeigen, was allerdings nur eine minikleine Auswahl der Tiere ist, die euch dort erwarten.



Es gäbe da z.B. einen Mantelaffen ...
 









... oder Pinguine (hier habe ich nur die schwarze Kontur der Vorlage und die gelbe Nase appliziert).



[vorn]
[hinten]




Einer meiner Favoriten neben dem schon gezeigten Büffel ist aber dieses Gürteltierchen hier, ...








... dessen "Schuppen" ich auf einem Ärmel noch einmal wiederholt habe.




Jetzt habe ich beschlossen, das Nashorn braucht das Söhnchen auch noch, dringend!
Haha! Ich bin einfach mittendrin, im monochromen elbpudel-Zoo! :)


Schnitte:
young designer aus der Ottobre 3/2011
Panda & X-Print aus der Ottobre 3/2016
Stoffe:
Stoffmarkt und örtlicher Stoffladen
Applikationsvorlagen:
monochromer Zoo (erhältlich als kostenlose Appliziervorlagen und Plottvorlagen)



Ganz liebe Grüße von

aennie














Dienstag, 21. Juni 2016

elbpudels monochrome Zoobesucher

Kennt ihr eigentlich elbpudel?
Christins Blog hab ich vielleicht vor anderhalb Jahren durch Zufall beim Surfen im Netz entdeckt und bin bei ihren kostenlosen Applivorlagen für Bagger, Kran und Co. hängengeblieben. Soooo schön ... und von mir auch schon mehrmals umgesetzt :)

Momentan gibt es bei ihr ein Fußballdoggen-Freebie für Plotter und Appli passend zur aktuellen (für mich gähnend langweiligen) Fußball-EM. Süß isse, die Dogge, aber Fußball, ähm nö... das muss ich jetzt nicht zwingend auch noch applizieren, wenn alle Männer im Hause quasi pausenlos davon reden.
Wenn aber dieser Fußball endlich vorbei ist, plant elbpudel eine neue Freebie-Serie, für die sie noch Plott- und Appli-Tester sucht. Vielleicht habt ihr ja Lust? Dann klickt mal hier.

Schon die Halloween-Vorlagen habe ich gern für sie ausprobiert und auch dieses Mal bin ich bereits vor dem eigentlichen Start dabei, denn das Kind brauchte dringend Sommershirts.
Eins der entstandenen Shirt zeige ich euch schon mal, quasi als Anreiz zum Mittesten :)




Blöd war hier allerdings, dass ich beim Applizieren nicht bedacht habe, dass bei einem normalen Shirt die angenähten Ärmel nicht ganz glatt liegen und es somit unmöglich ist, die Büffelhörner vernünftig an Shirt und Ärmel gleichzeitig zu nähen. Also musste ich hier improvisieren, denn groß sollten die Hörner ja trotzdem sein.
So sind die Hörner jetzt im Bereich des Ärmels nicht angenäht, sondern mit Jersey hinterlegt, frei beweglich. Erst oben am Shirt sind sie dann wieder auf den Stoff appliziert.
Uff, das ging nochmal gut, denn so funktioniert es gut, ist stabil und sieht auch auf der Hörnerrückseite vernünftig aus :)










Das nächste Mal nehme ich für so eine Idee dann doch einen Raglanschnitt.
Ein Tragefoto wäre mal nicht schlecht, oder? Ok, ich hab eins ...






... mehr ist aufgrund anhaltender Fotounlust, wenn es um das Fotografieren genähter Kleidung geht, nicht möglich.

Schnitt:
be positive aus der Ottobre 3/2015
Stoffe:
aus dem Leipziger Näh- und Strickcafé
Applikationsvorlage:
bald erhältlich bei elbpudel


Ganz liebe Grüße von

aennie


Sonntag, 19. Juni 2016

Mist!


... klappt nicht mit freundlichen Bildern, auch wenn ich gefühlte 100 Mal auf den Fernauslöser drücke und jeglich erdenkliche Grinse ausprobiere. Immer sieht es dämlich aus.
Macht nüscht, es geht ja ums Shirt :)


Die liebe Nicole hat mir noch Ringel mit ins Päckchen gepackt. Ganz weiche, breite Ringel.
Ringel gehen bei mir immer! Und so breite erst recht! Tja... Da mussten meine Jungs leider leer ausgehen :)

Und was hat 'se genäht?
Lady Rose!
Ich glaube, mit diesem Schnitt bin ich verheiratet :)








Schnitt:
Lady Rose von mialuna
Stoff:
Bioringel 2cm Biojersey Stretch weiß-schwarz von indiykiste



Ganz liebe Grüße von

aennie



Donnerstag, 16. Juni 2016

Für mich – das muss ich öfters machen!


Bei jedem Teil, das ich für mich nähe und das dann auch noch gelingt, passt und gefällt, denke ich mir: Das mache ich jetzt öfter. Ich nähe mehr für mich. Und dann kommen doch wieder die Kindersachen dazwischen und man hat hier ne Idee für ne Applikation, und da einen tollen Stoff für ein Kindershirt gesehen ... und schon ist es dahin, das wunderbare Vorhaben, mich selbst zu benähen.

Wenn aber Liebesbinchen nach langer Zeit endlich mal wieder zu Besuch kommt und ihre Maschinen im Gepäck hat, gibt es kein Halten mehr!
Das Wohnzimmer wird zur großen Nähstube, ihre Cover wird von mir neidisch in Beschlag genommen und dann fluchen wir uns gemeinsam durch den Nähtag und haben trotzdem Spaß dabei. :) So muss das!

Zum Schluss, kurz vor Abfahrt, noch schnell zum Feldrand geeilt und das Ganze vor Weizenfeld mit Mohn festgehalten – yeah!




An Velara könnt ich mich echt totnähen. Den Schnitt finde ich perfekt für mich und meinen Geschmack!
Aber totFLUCHEN hätte ich mich können, als ich den wunderbaren Lillestoff in einem ersten Zuschnitt mal schön hab auf dem Kopf stehen lassen – Libellen in Liegehaltung, Pusteblumen, die von oben nach unten wachsen. Ach, wie schön ... Schön sch...!
Schnell im Leipziger Näh- und Strickcafé angerufen und mir noch am gleichen Abend Nachschub liefern lassen. Was für ein Service!

Und so wurde meine Velara fertig - mit fliegenden Libellen und stehenden Pusteblumen - welch Freude!





Sogar das Shirt ist selbstgenäht und ordentlich becovert (ich BRAUCHE DRINGEND eine Cover!)
Für Liebesbinchen (und natürlich für euch) hab ich doch tatsächlich mal gelächelt. Sieht gequält aus, war es auch – das muss ich definitiv mal heimlich üben!

Deshalb hier erstmal noch ein Bild ohne Lächeln, dafür mit Vogel :D




Schnitte:
Velara von Schnittgeflüster
Kirsten Kimono Tee von Maria Denmark
Stoffe:
weißer Jersey und Lillestoff Summerjeans inked flowers (enemenemeins) aus dem Leipziger Näh- und Strickcafé
verlinkt bei:
RUMS

Ganz liebe Grüße von

aennie